Als Vertreter des JG 71 "R" begrüßte Major Olaf Waschke neben Bürgermeister Holger Kohls und der ehemaligen Bürgermeisterin, Bärbel Herfel, auch zahlreich erschienene Wangerooger, Richthofener sowie Gäste und InselfreundeFestredner.
Auf Grund anderer Verpflichtungen konnte Oberst Achim Rützel zu seinem Bedauern nicht persönlich an diesen besonderen Jubiläumsfeiern teilnehmen.
Am Sonnabend, dem 20. August, wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wangerooge und dem JG 71 "R" ein Grillfest organisiert. Der Einladung waren viele ehemalige Richthofener und Wangerooger sowie Freunde gefolgt. In einem entsprechenden Rahmen konnte man bei einem zünftigen Bier, hervorragenden Salaten sowie Grillfleisch die letzten zehn Jahre der Patenschaft sowie 30 Jahre Zeltlager Revue passieren lassen. Hier darf man sicherlich auch einmal den Kämmerer der Gemeinde Wangerooge, Torsten Stumpf, erwähnen. Er hat durch seinen unermüdlichen Einsatz einen großen Teil zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Für eine Patenschaft ist es wichtig, dass sich die Beteiligten kennen, um den Wert der Patenschaft durch ihre Interessen und Bemühungen dauerhaft zu festigen und anderseits neuen Mitgliedern das Gefühl zu vermitteln, sich in der Gemeinschaft wohl zu fühlen, führte Major Waschke während seiner Ansprache anlässlich der Feierstunde am Sonnabend aus. Während der Feierstunde wurden Torsten Stumpf sowie Hauptfeldwebel Mario Mintken ausgezeichnet, die sich über viele Jahre besonders für die Patenschaft eingesetzt haben. 
Die Patenschaft wurde am 26. August 1995 zwischen der Fliegerhorstgruppe JG 71 "R"“, vertreten durch den damaligen Kommandeur Oberstleutnant Schreiner (mittlerwei le BrigGen und STAL Fü S im  BMVg) und der Insel Wangerooge, vertreten durch die damals amtierende Bürgermeisterin, Bärbel Herfel, geschlossen. Die Patenschaft bestand in dieser Konstellation bis zum 01. April 2003, dem Datum der Auflösung der Fliegerhorstgruppe JG 71 "R". Von diesem Tage an wurde die Patenschaft durch das Jagdgeschwader 71 "R" wahrgenommen.
Wenn wir von Jubiläumsfeiern sprechen, ist auch 30 Jahre Zeltlager des JG 71 "R"“ auf der Insel Wangerooge zu erwähnen, aus dem letztendlich die Patenschaft hervorging. In den vergangenen Jahren haben sich aktive Freundschaften entwickelt, die durch ihr gegenseitiges Bemühen gefestigt und erhalten werden konnten und können. Dieses zeigt sich allein darin, dass vielfältige Kontakte untereinander, auch über die offiziellen Veranstaltungen hinaus, bestanden und bestehen. In 30 Jahren Zeltlagerbestehens haben insgesamt ca. 300 Soldaten an den Verlegeübungen teilgenommen  An dieser Stelle möchte ich Herrn StFw a.D. Hurtzig erwähnen, der zum 25. Mal am Zeltlager teilgenommen hat. Alle Treffen und Veranstaltungen sind natürlich nur durch das Engagement aller Beteiligten möglich und verdienen besondere Anerkennung.
In diesem Jahr wurde das Zeltlager in bekannt gewohnter Art und Weise durch Oberleutnant Bremer geführtLager 2005. Hauptfeldwebel Ulf Glasow hatte mit seinem Team für die notwendige Verpackung von Material gesorgt. Bei hervorragendem Wetter wurde am 18. August das Zeltlager aufgebaut. Auch wie in den Jahren zuvor war der Zeltplatz durch die Inselgemeinde bestens vorbereitet. Nicht unverwähnt bleiben darf die Unterstützung der Familie Jacobs, die sowohl die Zeltlager wie auch die Patenschaftsveranstaltungen auf der Insel stets tatkräftig unterstützt haben. Rundherum war es wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.

10 Jahre Patenschaft zwischen dem JG 71 "R"
und der Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
sowie
30 Jahre Zeltlager des JG 71 "R" auf
der Insel Wangerooge
 

Aquarell Eurofighter
Präsent des Bürgermeisters zur Jubiläumsfeier

Text mit freundlicher Genehmigung des Verfassers: Stabsfeldwebel Uwe Cremer

Die Patenschaft

F4F Richthofen
Westturm Wangerooge. Der Ziegelsteinbau mit einem quadratischem Grundriss von 12 × 12 m ist 56 m hoch und hat acht Stockwerke. Mit dem stabilen Geestuntergrund der Insel verbindet ihn ein 15 m tiefes Fundament. Der Westturm wird als Jugendherberge genutzt.
Der Alte Leuchtturm wird als Museum genutzt. Wer sich traut kann auf  dem Leuchtturm auch standesamtlich heiraten.