Die Patenschaft

F4F Richthofen
Westturm Wangerooge. Der Ziegelsteinbau mit einem quadratischem Grundriss von 12 × 12 m ist 56 m hoch und hat acht Stockwerke. Mit dem stabilen Geestuntergrund der Insel verbindet ihn ein 15 m tiefes Fundament. Der Westturm wird als Jugendherberge genutzt.

Artikel aus der Presse

Patenschaft besteht zehn Jahre

Feier: Enge Bindung zwischen Wangerooge und dem Richthofen-Geschwader

 

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Vor zehn Jahren wurde die Patenschaft offiziell besiegelt. Der Grundstein dafür wurde aber bereits vor 30 Jahrem gelegt.

VON DIRK LINDNER

WANGEROOGE/WITTMUND

„Eine Patenschaft für alle Soldaten und nicht nur für die Offiziere" - so lobte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls auf der Jubiläumsfeier die 10-jährige Patenschaft zwischen der Insel Wangerooge und dem Jagdgeschwader 71 „Richthofen" aus Wittmund.

Der Grundstein für die Patenschaft wurde bereits vor 30 Jahren bei einem Biwak im Rahmen einer Verlegeübung der damaligen Fliegerhorstgruppe gelegt. Danach folgten Besuche und Gegenbesuche.

1994 beschlossen der Kom
mandeur  der  Fliegerhorst-
pe, Oberstleutnant Schreiner

 

,und die Wangerooger Bürgermeisterin, Bärbel Herfel die freundschaftliche Verbundenheit offiziell in eine Patenschaft umzuwandeln.

 Kohls hob das persönliche Engagement einzelner Bürger, aber auch von Verbänden, Vereinen, Rat und Verwaltung zur aktiven Gestaltung dieser Patenschaft hervor. Dass die Verlegeübungen trotz des Umbauprozesses in der Bundeswehr weiterhin  stattfinden können, mache den wesentlichen Bestandteil dieser Patenschaft aus, so Kohls weiter.

Dass die Verbundenheit mit der Insel etwas besonderes sei, betonte Major Olaf Waschke. Denn diese Patenschaft sei die einzige, die das Jagdgeschwader eingegangen sei. Waschke, der in Vertretung des Kommodore angereist war, hob auch seine persönliche Verbundenheit zur Insel hervor - 1994 hatte er auf Wangerooge geheiratet..

 

 

Freuen sich über das Patenschafts-Jubiläum:Holger Kohls, Mario Mintken, Olaf Waschke undTorsten Stumpf

Papstbesuches über Köln und innerhalb des NATO-Verban-des über dem Baltikum.

Als Anerkennung für ihre
Verdienste um die Patenschaft
s überreichte Major
Waschke eine Anerkennungs
urkunde des Kommodore an
den Kämmerer der Gemeinde,
Torsten Stumpf, und
an Hauptfeldwebel Mario
Mintken. Diese beiden sind
es, die alle Besuche organisa
torisch vorbereiten und aktiv
gestalten

 In den vergangenen 30 Jahren haben insgesamt 300 Soldaten an den Verlegeübungen teilgenommen. Unzählige Freundschaften mit der Insel und den Menschen sind so entstanden. „Diese Patenschaft wird von Menschen gelebt und gepflegt", lobte Waschke.

Zur aktuellen Aufgabenstellung des Jagdgeschwaders berichtete Waschke, dass die Richthofener zur Zeit die Alarmrotte bereitstellt - mit Einsätzen u. a. anlässlich des

 

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Artikel aus der NORDWEST_ZEITUNG vom 23. August 2005


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