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War die Patenschaft mit dem Richthofengeschwader aufgelöst? Diesen Eindruck bekamen Besucher, die von der Peterstraße aus, in die Gemeindeverwaltung wollten. Das dort seit Jahren aufgestellte
Patenschaftsschild war verschwunden. Das die Gemeinde die Patenschaft mit dem
Jagdgeschwader 71 “Richthofen” aufrechterhält, davon zeugte die Aufstellung eines neuen Schildes. Hierzu reisten Pit Hurtzig, Mario Mintken und Ulf Glasow eigens zur Insel an. Im Gepäck hatten sie die
neue Hinweistafel, die in Form eines Ortschildes gehalten ist. Unterstützt von Torsten Stumpf, Bürgermeister Holger Kohls, Jürgen Kleineberg und Detlef Engelmeier schafften es die Männer, das
Schild entsprechend sicher aufzustellen. Im August 2005 können die Beteiligten auf eine 10 jährige offizielle Freundschaft zurückblicken. Länger, viel länger kennt man sich bereits.
Begonnen hatte eigentlich alles mit den schon legendären Lagerabenden. Abseits vom Ort, versteckt in der Landschaft, findet alljährlich ein einwöchiges Zeltlager statt, an dem so mancher Soldat des
Richthofengeschwaders schon teilgenommen hat. Anfänglich auf sich selbst gestellt, kommen heute viele "Freunde" zu Besuch, um entsprechend zu feiern. Auch für dieses Jahr, Anfang Juli ist mittlerweile
das 29. Zeltlager geplant, zu dem am Abschlussabend auch wieder ein gemeinsamer Abend stattfindet. Im Zuge des Aufstellens des Schildes nutzten die Festlandsfreunde die Gelegenheit, entsprechende
Vorbereitungsgespräche zu führen. Wie sagte es Ulf Glasow so schön: "Es ist eine Patenschaft für den kleinen Soldaten und nicht nur für die Vorgesetzten und das ist das Schöne daran". |
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