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Die Verlegung von 12 Soldaten mit Material auf die Insel Wangerooge konnte aufgrund erheblicher Kostenreduzierungen durch Verhandlungen mit der
Deutschen Bahn auch in diesem Jahr stattfinden. Vom 20. Juli bis zum 27. Juli wurde wie auch in den Jahren zuvor das Biwak am Flughafen Wangerooge durchgeführt.
Unsere Patenschaftsgemeinde gab uns zuvor den Auftrag den Spielplatz „Jadehörn“, den wir vor drei Jahren auf Stand gebracht haben, komplett neu zu gestalten. Kurz vor der Verlegung musste diese Maßnahme aus
Kostengründen seitens der Gemeinde abgesagt werden. Eine Alternativmaßnahme war schnell gefunden. Auf Wangerooge gibt es die größte Besenheide-Küstendünenheide im Nationalpark. Innerhalb dieser
Küstendünenheide liegen zahlreiche Kleingewässer (Eisteiche und  Bombentrichter). Das Areal ist zunehmend durch Überalterung der Besenheide und durch Verbuschung bedroht. Somit hatten
wir die Aufgabe uns um die Entfernung von Pflanzen zu kümmern. Herr Norbert Hecker von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer gab uns im Rahmen
einer Ortsbegehung eine Einweisung. Durch die Unterstützung der Gemeinde Wangerooge mit Werkzeug und Personal konnten die Flächen bearbeitet werden. Eigentlich waren wir froh über den
Sonnenschein auf der Insel, dennoch erschwerte dies die Arbeit auf den freien Flächen. Abschließend konnten die Vorgaben erfüllt werden und unser Team hatte noch Kapazitäten
zur Verfügung, um in der Freizeit unseren langjährigen Patenschaftskoordinator der Gemeinde Wangerooge, Herr Torsten Stumpf, bei der Renovierung einer Überdachung zu helfen.
Dieses Jahr wurde die Verlegeübung zum 35. Mal durchgeführt und die offizielle Patenschaft besteht nunmehr seit 15 Jahren. Aus diesem Grund wurde am Samstagabend beim Biwak ein gemeinschaftlicher Lagerabend
durchgeführt. Hierfür reiste auch Oberst Gerhard Roubal an. In gemütlicher Runde mit einem Glas Bier am Lagerfeuer konnten mögliche Zukunftspläne der
Patenschaft mit Bürgermeister Holger Kohls und interessierten Vertretern der Gemeinde besprochen werden. Eine besondere Überraschung hatte der
Kommodore in der Tasche. Er hat an diesem Abend unseren Infrastrukturoffizier Oberleutnant Michael Masur zum Hauptmann befördert. Bürgermeister Holger Kohls gratulierte den frisch beförderten und
überreichte ihm ein Wangerooge-Cap. Zusätzlich überreichte er Oberfeldwebel Michael Everwien ein Wangerooge-T-Shirt als Dank für seine fünfte Teilnahme an dieser Verlegung.
Auch in diesem Jahr war diese Veranstaltung eine rundherum gelungene Sache und der Dank geht an allen Teilnehmern und besonders an die Vertreter der Gemeinde Wangerooge, die uns perfekt unterstützt haben.
Text: Hptm Bremer, Fotos: Bürgermeister Holger Kohls
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